Vertrauen...:

Persönliche Veränderungen bringen in ihrer Anfangsphase für jeden Menschen Ungewissheiten und Unsicherheiten, die bei vorhandenem zwischenmenschlichen Vertrauen wesentlich schneller und effizienter bewältigt werden können. Das Vertrauen spielt vor allem bei Erstkontakten eine große Rolle, wenn man die andere Person noch nicht näher kennt. Manche Menschen sind generell offener und “vertrauensseliger“ gegenüber anderen Personen, andere eher abwartend und misstrauisch. Viele Menschen denken, sie müssten gewissen Menschen mehr trauen, weil sie einen bestimmten Status haben z.b. Arzt, oder Lehrer. Dem kann ich persönlich nicht zustimmen. Erst mit dem näheren/ persönlichen Kennenlernen wird das Vertrauen aufgebaut.
 
Kompetenz: Grundsätzlich ist es zunächst bedeutsam, welche Fähigkeiten, Erfahrungen und Fertigkeiten man einer anderen Person zuschreibt und wie gut diese Person dann in der Lage ist, die anstehenden Aufgaben zu bewältigen/ auszuführen.
Wohlwollen: Es ist entscheidend, wieweit man von der anderen Person annehmen kann, dass sie sich für die Anliegen des Vertrauenden einsetzt und ihm Gutes tun will. Inhaltlich geht es hier um die Absicht und die Motivation, den Vertrauenden zu unterstützen, ihm zu helfen oder Schaden von ihm abzuwenden. Das Vorhandensein von Kompetenzen könnte sogar meiner Ansicht gefährlich sein, wenn der andere damit bösartige Absichten verbindet. Insofern ist klar, dass für den Aufbau eines Vertrauens die wohlwollende Intention (übersetzt: Absicht, Bestreben, Vorhaben, Hinzielen, Zweck, Ziel, Zielgerichtetheit des Denkens) hinzukommen muss.
 
Verlässlichkeit und Echtheit: Hierbei geht es vor allem um die Loyalität und Zuverlässigkeit sowie die Vorhersagbarkeit des Verhaltens in zukünftigen Situationen. Kriterien dafür sind vor allem einerseits die Konsistenz, d.h. wieweit geäußerte Absichten und Versprechen in die Tat umgesetzt werden (Übereinstimmung von Reden und Handeln), zum anderen um die Echtheit (Kongruenz) des Verhaltens, d.h. wieweit die gezeigten Handlungen mit den Einstellungen und Werthaltungen der Person übereinstimmen.
Offenheit und Integrität: Dieser Merkmalsbereich betrifft die Frage, wieweit die andere Person Informationen ohne Einschränkung oder Hintergedanken an den Vertrauenden weitergibt und sich mit ihm offen austauscht. Dazu gehört aber auch die Integrität, d.h. dass die andere Person beispielsweise vertrauliche Informationen nicht an Dritte weitergibt
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